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Zahnverfärbungen durch Antibiotika

Durch bestimmte Medikamente, darunter auch Antibiotika, können unästhetische Zahnverfärbungen hervorgerufen werden. Zu den Antiobiotika, welche dieses Risiko mit sich bringen, zählt zum Beispiel Minocylin. Treten derartige Nebenwirkungen auf, sollte man dringend einen Arzt konsultieren, um gegebenenfalls das Medikament abzusetzen oder zu wechseln bzw. um eine anders geartete Lösungsmöglichkeit zu finden. Neben diversen Antibiotika können auch Zahnverfärbungen durch Medikamente anderen Typs ausgelöst werden. Eine einfache Sofortlösung gibt es für derartige Probleme grundsätzlich nicht. Hier sollte man sich definitiv möglichst bald an einen ausgebildeten Experten wenden, welcher das weitere Vorgehen planen kann. Die folgende Liste bietet nochmal einen Überblick über einige der Antiobiotika, welche dafür bekannt sind, unschöne Zahnverfärbungen hervorrufen zu können:

1) Tetracycline wie 1.1) Doxicyclin und 1.2) Minocyclin
2) Penicillin

Zu 1): Tetracycline sind besonders bekannt dafür, Zahnverfärbungen auslösen zu können.

Zu 1.1) Doxicyclin wird oftmals zur Behandlung bestimmter Geschlechtskrankheiten eingesetzt, primär bei älteren Patienten.

Zu 1.2) Minocyclin zählt zu den Tetracyclinen und kann zu grauen Verfärbungen und Flecken auf den Zähnen führen. Es wird unter anderem gegen Akne und unreine Haut verschrieben. Manchen Quellen gemäß haben 3-6% aller Langzeitnutzer von Minocyclin Probleme mit Zahnverfärbungen, welche mitunter schon einen Monat nach Therapiebeginn auftreten. Es kann aber auch vorkommen, dass die Verfärbungen erst nach Jahren erscheinen.

Vor allem Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und schwangere Frauen sollten derartige Antibiotika nicht mehr verwenden, wenn es zu Zahnverfärbungen kommt. Erwachsene Männer und Frauen, die nicht schwanger sind, erleiden nur selten Verfärbungen auf Grund von Antiobiotika-Gebrauch.

Zahnärzte und Dentalhygieniker können einmal verfärbte Zähne bei Bedarf mit Hilfe von Zahnbleichmitteln, intensiver Zahnreinigung und/oder Zahnpolitur wieder aufhellen und verschönern.

Man muss daran denken, dass Antibiotika oft nur bei sehr schweren Erkrankunge verabreicht werden, weswegen sich in manchen Fällen Zahnverfärbungen eventuell nicht vermeiden lassen, sofern es für die erfolgreiche Bewältigung einer Krankheit notwendig ist. Konsultieren Sie in jedem Fall einen Arzt, ehe Sie weitere Schritte einleiten.

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Zahnärztin Dr. Andrea Diehl:
"Das Bleaching schadet Ihren Zähnen nicht, denn der Bleachingvorgang erfolgt mit milden Bleichmitteln auf Carbamidperoxid-Basis in geringer Konzentration."

Zahnarzt Dr. Walter Hutter:
Zahnaufhellungsmaterialen aus Drogerien, Apotheken bzw. Supermärkten bewirken unzweifelhaft ebenso eine Aufhellung von Zähnen. Hierzu werden derzeit Gele, Lacke oder entsprechende Klebestreifen angeboten.
Medien zum Thema Bleaching
RTL:
"Im Gegensatz zu einem verbreiteten Vorurteil sind die Methoden bei richtiger Anwendung nicht schädlich."

stern:
"Lediglich hoch konzentrierte Aufheller (mit 35 Prozent Peroxid) können den Zahnschmelz so aufrauen, dass die Kariesgefahr steigt. Diese Mittel werden aber in Deutschland kaum noch verwendet."

ZDF.de:
"Als Nebenwirkung des Bleachens tritt vor allem eine Hypersensibilisierung der Zähne auf. Diese ist meist vorübergehend und dadurch zu erklären, dass das Bleichen dem Zahn Wasser entzieht. Wasser lagert sich aber rasch wieder ein, so dass dann auch die Überempfindlichkeit der Zähne verschwindet."
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