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Zahntourismus: Zahnersatz im Ausland?

Wenn es um das Thema Zahntourismus, also Zahnersatz im Ausland geht, gehen die Meinungen weit auseinander. Wenn man Zahnschmerzen hat, dann geht man natürlich zu seinem Zahnarzt, der in der Nachbarschaft liegt. Der versorgt dann das Loch und die Kosten werden, zumindest heute noch, von den Kassen gezahlt. Bei Zahnersatz sehen die Dinge jedoch ganz anders aus, denn dafür muss man tief in die eigene Tasche greifen. Der Gedanke liegt nahe, diese Eingriffe im Ausland zu wesentlich günstigeren Preisen vornehmen zu lassen und sogar noch einen kleinen Urlaub zu machen.

Die Leistungen der Kassen bei Zahnersatz in Deutschland

Wenn man eine Krone, ein Implantat, Brücke oder gar eine umfangreiche Sanierung der Zähne benötigt, der muss oft mit Kosten rechnen, die in die Tausende gehen können. Die Kassen übernehmen lediglich einen festgesetzten Zuschuss, der sich nach dem Befund richtet, und das nur für eine Stahllegierung.

Wenn man eine Keramikbrücke, Inlays oder verblendete Kronen möchte, dann muss man selbst sein Portemonnaie öffnen. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht. Darum schaut man gern einmal über die Grenzen auf die Preisliste der dort ansässigen Ärzte, sei es in Polen, in der Türkei oder aber auf Mallorca, um nebenbei noch Sonne zu tanken.

Zahntourismus und die Qualitätsstandards der Zahnärzte im Ausland

Zahntourismus ist problematisch, das wird jedenfalls oft vorgebracht. Dass der Qualitätsstandard niedriger ist als jener der deutschen Kliniken, ist wohl nicht haltbar, denn auch dort sind die Praxen und Kliniken recht gut ausgestattet und da das Behandlungsvolumen recht groß ist, dürften die Mediziner wohl auch um die notwendige Erfahrung verfügen. Allerdings gibt es bei Zahntourismus die Problematik der Qualitätssicherung. In Deutschland muss der Arzt Qualitätsmanagement und Fortbildungen nachweisen.

Ein weiterer Gesichtspunkt sind die Vorschriften, die die Hygiene betreffen. Arbeitsabläufe und Gerätestandards sind vom Gesetzgeber festgelegt und werden auch kontrolliert. Im osteuropäischen Ausland gibt es diese Vorschriften nicht, was einen geringeren Sicherheitsstandard bedeutet.

Weitere Problematiken des Zahntourismus

Wenn man einen Zahnersatz benötigt, dann sind Planungen und Vorbehandlungen notwendig. Auch was sie Nachbehandlungen betrifft, können gewisse Schwierigkeiten auftreten, denn schließlich liegt die Zahnarztpraxis nicht in der Nachbarschaft. Ein weiteres Problem könnten Sprachbarrieren darstellen, so dass die Informationen das verwendete Material betreffend nicht ausreichend sind. Das könnte bei Allergien gefährlich werden. Es könnten auch Komplikationen auftreten, so dass man gezwungen ist, länger im Ausland zu verweilen. Das bedeutet mehr Unkosten in Form von Hotel sowie Arbeitsausfall.

Bei Zahntourismus gibt es auch das Problem des Schadenersatzes, denn in diesem Falle gelten die Rechte des jeweiligen Landes. Wenn Korrekturen nötig sind, dann wird der Zahnersatz nicht kostenlos nachgebessert oder korrigiert. Zahntourismus kann sich lohnen, aber auch im deutschen Raum gibt es mittlerweile Zahnkliniken, die gute Angebote machen. Das wäre vielleicht eine ideale Alternative.

SuperWeiss

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Andrea Diehl:
"Das Bleaching schadet Ihren Zähnen nicht, denn der Bleachingvorgang erfolgt mit milden Bleichmitteln auf Carbamidperoxid-Basis in geringer Konzentration."

Zahnarzt Dr. Markus Schulte:
Während einem in Werbung und Fernsehen ständig strahlend weisse Gebisse entgegenlächeln, leiden viele "normale" Menschen unter ihren gelblichen, verfärbten und wenig ansehnlichen Zähnen. In vielen Fällen kann eine Zahnaufhellung helfen, die auch als Bleaching bezeichnet wird.
Medien zum Thema Bleaching
Apotheken Umschau:
"Schadet eine Aufhellung der Zahnsubstanz nun längerfristig? Insgesamt verletzt Bleaching die Schmelzstruktur nicht. "Es kann temporär zu leichten Veränderungen kommen, aber Studien haben gezeigt, dass das Bleichen den Zähnen nicht schadet", meint der Hamburger Zahnarzt Dr. Gerd Schwarz."

Tagesspiegel:
"Das Home-Bleaching, das bei den Anwendern sehr beliebt ist – die Handhabung ist leicht und unkompliziert –, zeigt gute und sichtbare Erfolge bei der Aufhellung mehrerer Zähne. Zudem ist es preiswert und risikoarm."

ZDF.de:
"Bleaching funktioniert ähnlich wie das Blondieren der Haare. Hierbei wird Wasserstoffperoxid oder eine Vorstufe davon (Carbamidperoxid) verwendet. Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein. Dort wird Aktivsauerstoff freigesetzt. Eingelagerte Farbpigmente, die für die Verfärbungen verantwortlich sind, gelangen mit dem aktiven Sauerstoff in Kontakt und verlieren ihre Farbe."
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