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Zahnimplantate

Ist ein Zahn wegen Kariesbefall oder auch einem Unfall zerstört, kann man heutzutage auf Zahnimplantate als Zahnersatz zurückgreifen. Diese Art, einen Zahn zu ersetzen, kennt man schon seit fast 3.000 Jahren. An Schädelfunden hat man z. B. in den Kiefer eingesetzte aus Quarz geschliffener Zähne gefunden. Es wurden aber auch andere Materialien hierzu verwendet. Diese archaischen und schmerzhaften Methoden gehören aber längst der Vergangenheit an und Zahnersatz durch ein Zahnimplantat ist in jeder Zahnarztpraxis etwas ganz normales.

Sofortiges Zahnimplantate

Die Materialien und auch die Operationstechniken in der Kieferchirurgie sind so weit fortgeschritten, dass man sogar sofort nach dem Zähne ziehen ein Zahnimplantat als Zahnersatz in den Kiefer einbringen kann. Dieses Implantat wird sofort in die noch offene Wunde eingesetzt. Die Geometrie dieser Zahnimplantate ist konisch und passt sich so am perfektesten an den Wurzelkanal an.

Zahnimplantat als Basis für einen festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz

Im Prinzip könnten alle Zähne im Kiefer durch Zahnimplantate ersetzt werden. Aber dies wäre zum einen einen kostspielige Behandlung zum anderen aber auch sehr schmerzhaft und sehr langwierig, da ein Zahnimplantat für eine bestimmte Dauer nicht belastet werden kann.

Müssen mehrere Zähne ersetzt werden und für den Zahnersatz, z. B. ein Zahnbrücke, ein oder zwei Zähne zur Verankerung der Brücke fehlen, dann kann man diese durch Zahnimplantate ersetzen. Im einzelnen werden Zähne durch in den folgenden Fällen durch Zahnimplantate ersetzt:

• Ersatz einzelner Zähne, die durch Zahnerkrankungen oder einen Unfall verlorengegangenen sind
• Schließen von größeren Zahnlücken
• Ersatz der hinteren Backenzähne
• Wenn nur noch wenige Zähne im Mund vorhanden sind
• Wenn alle Zähne fehlen, als Basis für einen festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz

Ein Zahnimplantat kann jedoch nur dann eingesetzt werden, wenn noch genügend Substanz des Kieferknochens vorhanden ist, in der das Implantat befestigt werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird der Kieferchirurg versuchen, den Kieferknochen wieder aufzubauen. Das kann auch durch die operative Verpflanzungen von eigenem Gewebe aus dem Oberkiefer oder Unterkiefer geschehen. Hierbei gibt es für eine Behandlung des Einsetzens von Zahnimplantaten für den Patienten keine Altersbeschränkung.

Da es sich bei der Behandlung des Zahnersatzes um eine Operation handelt und immer eine örtliche Betäubung des betroffenen Kieferbereiches vorgenommen wird, sind natürlich die Unverträglichkeiten mit Lokalanästhesiemitteln und die Kreislaufsituation des Patienten zu prüfen. Da ein Zahnimplantat erst mit dem Kieferknochen verwachsen muss, damit es voll belastet werden kann, muss der so behandelte Zahnpatient sicherlich für mehrere Wochen bei der Nahrungsaufnahme vorsichtig sein. Eine volle Belastungsfähigkeit eines Zahnimplantates und der ersetzten Zähne ist circa nach 6 bis 8 Wochen gegeben.

SuperWeiss

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Gabriele Aigner:
"Vitale und devitale Zähne können zahnschonend und unbedenklich gebleicht werden."

Zahnarzt Dr. Markus Schulte:
Während einem in Werbung und Fernsehen ständig strahlend weisse Gebisse entgegenlächeln, leiden viele "normale" Menschen unter ihren gelblichen, verfärbten und wenig ansehnlichen Zähnen. In vielen Fällen kann eine Zahnaufhellung helfen, die auch als Bleaching bezeichnet wird.
Medien zum Thema Bleaching
RTL:
"Im Gegensatz zu einem verbreiteten Vorurteil sind die Methoden bei richtiger Anwendung nicht schädlich."

Tagesspiegel:
"Das Home-Bleaching, das bei den Anwendern sehr beliebt ist – die Handhabung ist leicht und unkompliziert –, zeigt gute und sichtbare Erfolge bei der Aufhellung mehrerer Zähne. Zudem ist es preiswert und risikoarm."

ZDF.de:
"Bleaching funktioniert ähnlich wie das Blondieren der Haare. Hierbei wird Wasserstoffperoxid oder eine Vorstufe davon (Carbamidperoxid) verwendet. Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein. Dort wird Aktivsauerstoff freigesetzt. Eingelagerte Farbpigmente, die für die Verfärbungen verantwortlich sind, gelangen mit dem aktiven Sauerstoff in Kontakt und verlieren ihre Farbe."
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