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Zahnfleischschwund stoppen

Auf einem Zahn tummeln sich Milliarden von Bakterien. Die meisten von ihnen sind harmlos, sogar notwendig. Aber mit einigen unter ihnen ist nicht gut Kirschen essen, denn sie können sehr gefährliche Krankheiten hervorrufen. Neben Zahnausfall können auch Fehlgeburten oder Infarkte ausgelöst werden.

Parodontitis – eine tückische Krankheit

Rund 99% aller Bakterien, die den Mund bevölkern, sind harmlos oder gar notwendige, kleine Helfer. Aber einige sind dabei, die auch Gifte produzieren. Diese Gifte können menschliche Zellen angreifen und töten. Andere setzen Verdauungsenzyme frei, die zerkleinern das Bindegewebe des Zahnfleisches.

Karies ist gefährlich, denn dadurch kommt es zu Löchern in den Zähnen. Wenn das Zahnfleisch aber zurückweicht, dann verbergen sich auch dahinter Mikroben und es handelt sich nicht um einen altersbedingten Verschleiß. Das Zahnfleisch weicht zurück, lässt die Zähne wackeln, die dann schließlich ausfallen. Statistisch gesehen sind 62% aller Erwachsenen in Deutschland von Parodontitis befallen.

Gefahr für die Gesundheit des Körpers

Nicht nur im Mund werden böse Schäden angerichtet, sondern es kann auch passieren, dass sich die Erreger auf den ganzen Körper ausbreiten. Schwere Krankheiten sind die Folge. Auch harmlose Bakterien aus dem Mundraum gelangen in den Blutkreislauf und können Herzleiden, Diabetes, Schlaganfälle oder Frühgeburten verursachen.

Parodontitis ist meist die Ursache dafür, dass Menschen das Ideal der Schönheit, nämlich ihr makelloses Lächeln, verlieren. Oft wackeln die Zähne bereits, wenn die Krankheit entdeckt wird. Parodontitis ist ansteckend. Darum werden oft Partner oder auch Kinder angesteckt. Der Ausbruch wird noch durch unzureichende Mundhygiene beschleunigt. Wer anfällig für Parodontitis ist, liegt zum großen Teil an den Genen. Aber auch Rauchen kann die Entstehung dieser tückischen Krankheit beschleunigen.

Maßnahmen gegen Zahnfleischschwund

Parodontitis lässt sich durchaus aufhalten. Als Erstes muss auf eine gute Hygiene im Mundraum geachtet werden. Das heißt, die Zähne müssen sorgfältig geputzt werden. Zusätzlich können mit Zahnseide Bakterienreste aus den Zwischenräumen entfernt werden.

Weiterhin sollte so schnell wie möglich der Zahnarzt aufgesucht werden. Er entfernt mit einem Schaber die Beläge, auf denen die Bakterien sitzen, glättet Zahnwurzeln und Knochen, so dass Bakterien keinen Halt finden. Dann wird ein Gensondentest durchgeführt, der bestimmt, wie viele Keime und welche sich auf den Zähnen tummeln. Dann beginnt die Behandlung mit Antibiotika, womit die restlichen Bakterien abgetötet werden. Ausrotten kann man diese gefährlichen Erreger zwar nicht, denn auch wenn eine gründliche Säuberung erfolgt ist, muss die Behandlung nach einem Jahr wiederholt werden. Auch ist alle drei bis sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung angezeigt, die man für den Rest seines Lebens durchführen lassen muss. Aber die Mühe lohnt sich, denn das Zahnfleisch kann sich mitunter sogar neu bilden, man hat immer saubere und gepflegte Zähne und bewahrt so ein strahlendes Lächeln.

SuperWeiss

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Andrea Diehl:
"Das Bleaching schadet Ihren Zähnen nicht, denn der Bleachingvorgang erfolgt mit milden Bleichmitteln auf Carbamidperoxid-Basis in geringer Konzentration."

Zahnarzt Dr. Walter Hutter:
Zahnaufhellungsmaterialen aus Drogerien, Apotheken bzw. Supermärkten bewirken unzweifelhaft ebenso eine Aufhellung von Zähnen. Hierzu werden derzeit Gele, Lacke oder entsprechende Klebestreifen angeboten.
Medien zum Thema Bleaching
Apotheken Umschau:
"Schadet eine Aufhellung der Zahnsubstanz nun längerfristig? Insgesamt verletzt Bleaching die Schmelzstruktur nicht. "Es kann temporär zu leichten Veränderungen kommen, aber Studien haben gezeigt, dass das Bleichen den Zähnen nicht schadet", meint der Hamburger Zahnarzt Dr. Gerd Schwarz."

stern:
"Lediglich hoch konzentrierte Aufheller (mit 35 Prozent Peroxid) können den Zahnschmelz so aufrauen, dass die Kariesgefahr steigt. Diese Mittel werden aber in Deutschland kaum noch verwendet."

ZDF.de:
"Bleaching funktioniert ähnlich wie das Blondieren der Haare. Hierbei wird Wasserstoffperoxid oder eine Vorstufe davon (Carbamidperoxid) verwendet. Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein. Dort wird Aktivsauerstoff freigesetzt. Eingelagerte Farbpigmente, die für die Verfärbungen verantwortlich sind, gelangen mit dem aktiven Sauerstoff in Kontakt und verlieren ihre Farbe."
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