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Zähneknirschen (Bruxismus)

Bruxismus Bild Zähneknirschen Foto

Zähneknirschen oder Zähnepressen, in der Fachsprache Bruxismus genannt, gehört zu den sogenannten Parafunktionen. Das sind überwiegend unbewusste körperliche Aktivitäten, die keinen biologischen Zweck erfüllen, wie etwa das Nägelkauen. Beim Zähneknirschen im Schlaf arbeitet die Kiefermuskulatur nachts mit erheblich höherem Kraftaufwand als beim normalen Kauen, obwohl sie keine Nahrung zu zerkleinern hat. Nächtliches Zähneknirschen findet am häufigsten in einer bestimmten Tiefschlafphase statt und kann etwa 45 Minuten mit anhaltend starker Kraftanstrengung andauern.

Durch das unter Kindern und Erwachsenen gleichermaßen weit verbreitete Zähneknirschen können erhebliche Abnutzungen der Zähne und dauerhafte Gebissfehlstellungen entstehen. Unter dem enormen Druck leiden außerdem die Kiefergelenke, aber auch die Kaumuskulatur und zahlreiche Muskeln im Hals-Kopf-Bereich können sich verspannen, sodass häufig Kopf- und Gesichtsschmerzen auftreten.

Zähneknirschen Schiene Bild Bruxismus Foto

Als Ursachen des Bruxismus kommen zum Beispiel eine Fehlstellung der Zähne oder auch schlecht sitzender Zahnersatz in Betracht. Der häufigste Grund dafür, dass jemand nachts knirscht und mahlt, ist jedoch Stress. Im ersten Fall können als Behandlung eine Schiene oder das Einschleifen der Zähne Abhilfe verschaffen, beim psychisch bedingten Zähneknirschen im Schlaf gestaltet sich die Behandlung dagegen schwieriger.

Einigen Patienten helfen Yoga, Tai Chi oder autogenes Training sowie spezielle Entspannungsübungen für die Kiefermuskulatur. Aber die individuellen Ursachen für nächtliches Zähneknirschen aufgrund psychischer Anspannung lassen sich höchstens im Rahmen einer Psychotherapie ermitteln.

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Andrea Diehl:
"Das Bleaching schadet Ihren Zähnen nicht, denn der Bleachingvorgang erfolgt mit milden Bleichmitteln auf Carbamidperoxid-Basis in geringer Konzentration."

Zahnarzt Dr. Sascha Faradjli:
"Ob ein Bleichen der Zähne ("Bleaching") den Zähnen schadet, ist eine der häufigsten Patientenfragen zum Zähnebleichen. Die Antwort lautet: bei korrekter Anwendung eines Bleichsystems sind keine bleibenden Schäden bekannt."
Medien zum Thema Bleaching
RTL:
"Im Gegensatz zu einem verbreiteten Vorurteil sind die Methoden bei richtiger Anwendung nicht schädlich."

stern:
"Lediglich hoch konzentrierte Aufheller (mit 35 Prozent Peroxid) können den Zahnschmelz so aufrauen, dass die Kariesgefahr steigt. Diese Mittel werden aber in Deutschland kaum noch verwendet."

Bild.de:
Durch den Einsatz von Wasserstoffperoxid werden die verfärbten Zähne gebleicht. Bei der Zahnaufhellung gelangt das Wasserstoffperoxid in den Zahn und kann dort die Aufhellung, durch die Spaltung der Sauerstoff-Radikale, bewirken.
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