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Zahnbrücke

Zahnbrücken sind der Ersatz für fehlende Zähne. Dabei wird jeweils der Zahn, der auf beiden Seiten der Zahnlücke genommen, um die Brücken für die Zähne zu befestigen. Daher umfasst eine Zahnbrücke immer die zur ersetzenden Zähne und jeweils an beiden Seiten einen noch intakten Zahn zur Befestigung. Sollte der der Lücke am nächsten liegende Zahn nicht mehr geeignet sein, um die Zahnbrücke zu halten, wird dieser gezogen und der daneben stehende Zahn genommen. Daher bestehen Brücken für die Zähne immer aus zwei Kronen und den dazwischen befestigten Brückenglieder.

Wie werden Zahnbrücken „gebaut“?

Brücken für die Zähne werden aus vielen Materialien hergestellt. Klassisch bekannt ist Gold. Hier kommt eine bestimmte Zahngoldlegierung zum Einsatz, denn eine Zahnbrücke aus Gold muss schon einen gewissen Härtegrad aufweisen. Zunehmend werden auch Zahnbrücken aus Vollkeramik oder Verbundkunststoffen hergestellt. Dabei ist eine Zahnbrücke immer ein handwerklich hergestellter Zahnersatz, der ganz präzise auf den Kiefer des Patienten und die Pfeilerzähne abgestimmt ist.

Soll ein Zahn oder mehrere durch eine Zahnbrücke ersetzt werden, wird der Zahnarzt zunächst beidseitig der Zahnlücke befindlichen Zahn genauestens untersuchen, ob dieser gesund und stark genug ist, die Druck- und Zugbelastungen, die beim Kauen auf die Brücke wirken, auszuhalten. Ist dies geklärt, schleift er jeden der beiden Zähne so ab, damit die Zahnkrone stabil aufgesetzt werden kann. Hierbei werden rund 30 % vom Zahn weggeschliffen. Danach nimmt der Zahnarzt mittels einer besonderen Masse einen Abdruck des Kiefers für die Stelle, an der die Zahnbrücke später „eingebaut“ wird. Diesen Abdruck schickt er dann in der Regel in ein zahntechnisches Labor, das die Brücke herstellt.

Der Zahntechniker – die „Baufirma“ der Brücken für die Zähne

Im zahntechnischen Labor wird dann der vom Zahnarzt für die Zahnbrücke genommenen Negativabdruck in ein positives Gipsmodell gegossen. So kann der Zahntechniker die Form der vorhandenen Zähne, die Einzelheiten der des Zahnfleisches und auch für die Pfeilerkrone vorgesehen Zahn auf jeder Endseite der Brücke sehen.

Auf das Modell wird jetzt die Brücke aus Wachs modelliert. Dieses Modell ist die Grundlage für das Gießen oder Pressen der Zahnbrücken aus dem für sie verwendeten Material. Wird die Zahnbrücke im Schneidezahnbereich eingesetzt, hat der Patient sicherlich eine Verblendung der Brückenglieder und der Kronen verlangt. Hierfür hat der Zahnarzt dann auch die Zahnfarbe nach der einheitlichen Zahnfarbentabelle angegeben. Da kein Zahn dem anderen gleicht, wird er den Kunststoff- oder Keramikzahn den im Kiefer befindlichen Zähnen in der Form anpassen und auf die Zahnbrücke passend schleifen. Danach wird aus dem Wachsmodell wiederum ein Negativmodell gegossen, damit mit ihm die Zahnbrücke in Gold gegossen oder aus Keramik oder Kunststoff hergestellt werden kann.

Nachdem die Zahnbrücke im Rohzustand erstellt wurde, werden jetzt ggfls. die Verblendzähne Zahn für Zahn eingepasst und eingeklebt und poliert. Danach kann der Zahnarzt die fertige Zahnbrücke beim Patienten perfekt anpassen.

SuperWeiss

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Andrea Diehl:
"Das Bleaching schadet Ihren Zähnen nicht, denn der Bleachingvorgang erfolgt mit milden Bleichmitteln auf Carbamidperoxid-Basis in geringer Konzentration."

Zahnarzt Dr. Walter Hutter:
Zahnaufhellungsmaterialen aus Drogerien, Apotheken bzw. Supermärkten bewirken unzweifelhaft ebenso eine Aufhellung von Zähnen. Hierzu werden derzeit Gele, Lacke oder entsprechende Klebestreifen angeboten.
Medien zum Thema Bleaching
Apotheken Umschau:
"Schadet eine Aufhellung der Zahnsubstanz nun längerfristig? Insgesamt verletzt Bleaching die Schmelzstruktur nicht. "Es kann temporär zu leichten Veränderungen kommen, aber Studien haben gezeigt, dass das Bleichen den Zähnen nicht schadet", meint der Hamburger Zahnarzt Dr. Gerd Schwarz."

stern:
"Lediglich hoch konzentrierte Aufheller (mit 35 Prozent Peroxid) können den Zahnschmelz so aufrauen, dass die Kariesgefahr steigt. Diese Mittel werden aber in Deutschland kaum noch verwendet."

ZDF.de:
"Bleaching funktioniert ähnlich wie das Blondieren der Haare. Hierbei wird Wasserstoffperoxid oder eine Vorstufe davon (Carbamidperoxid) verwendet. Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein. Dort wird Aktivsauerstoff freigesetzt. Eingelagerte Farbpigmente, die für die Verfärbungen verantwortlich sind, gelangen mit dem aktiven Sauerstoff in Kontakt und verlieren ihre Farbe."
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