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Zähneputzen mit Apfel

Das Essen eines Apfels nach einer Mahlzeit reinigt tatsächlich die Zähne. Das Verspeisen von einem herkömmlichen Apfel ersetzt jedoch kein regelmäßiges Zähneputzen. Ein Apfel ist eine mild säurehaltige Frucht. Auf Grund leicht adstringierender Eigenschaften sind Äpfel ganz gut dazu geeignet, die Zähne zusätzlich etwas zu putzen. Der Säuregehalt wirkt zudem leicht bleichend, birgt jedoch auch das Risiko von Zahnschäden, da die Säure den Zahnschmelz angreift. Als Bleichmittel ist ein Apfel daher definitiv nicht geeignet.

Viele knackige Früchte und Gemüsesorten wie Äpfel, Sellerie und Karotten wirken wie eine Art Mini-Zahnbürsten, wenn sie im Mund zerkaut werden. Die kleinen Stücke wirken abreibend und helfen dabei, Zahnbelag und oberflächliche Zahnverfärbungen zu entfernen. Der reinigende Effekt kann sogar optisch erkennbar sein, selbst wenn er nur sehr gering ist.

Besonders gering ist er vor allem, wenn derjenige, der den Apfel isst, andere zahntechnisch schlechte Angewohnheiten wie regelmäßigen, hohen Kaffeekonsum hat. Zum Ausgleich reicht es als Kaffeetrinker übrigens nicht, einfach Äpfel zu essen. Tipps gegen gelbe Zähne durch Kaffee gibt es im separaten Artikel zum Thema.

Nachdem man einen Apfel gegessen hat, ist es immer noch unerlässlich, seine Zähne zu putzen. Schließlich hat der Apfel nicht nur gute Eigenschaften im Hinblick auf die Zahngesundheit, er enthält nämlich auch Zucker und Säure, welche die Zähne schädigen können.

Lässt man den Zucker und die Säure auf den Zähnen, so verliert sich dadurch der positive Effekt des Apfelessens. Man sollte also, wenn man die abreibende, reinigende Wirkung eines Apfels nutzen möchte, gleich nach dem Verzehr des Apfels die Zähne putzen.

Hat man gerade keine Zahnbürste zur Hand, beispielsweise wenn man unterwegs ist, so kann man zumindest nach dem Verspeisen des Apfels die Zähne mit frischem Wasser putzen bzw. den Mund damit ausspülen.

SuperWeiss

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnarzt Dr. Peter Hilgenstock:
"In Drogerien oder Apotheken sind Bleichstreifen oder -lacke erhältlich. Diese können die Zähne deutlich aufhellen und sind vergleichsweise preisgünstig."

Zahnarzt Dr. Sascha Faradjli:
"Ob ein Bleichen der Zähne ("Bleaching") den Zähnen schadet, ist eine der häufigsten Patientenfragen zum Zähnebleichen. Die Antwort lautet: bei korrekter Anwendung eines Bleichsystems sind keine bleibenden Schäden bekannt."
Medien zum Thema Bleaching
RTL:
"Im Gegensatz zu einem verbreiteten Vorurteil sind die Methoden bei richtiger Anwendung nicht schädlich."

stern:
"Von Natur aus sind Zähne leicht gelb gräulich, mit zunehmendem Alter werden sie dunkler. Auch Tabak, Rotwein, Kaffee und Tee hinterlassen Spuren. Bis zu zweimal im Jahr können diese mit einem Bleaching entfernt werden."

Bild.de:
Durch den Einsatz von Wasserstoffperoxid werden die verfärbten Zähne gebleicht. Bei der Zahnaufhellung gelangt das Wasserstoffperoxid in den Zahn und kann dort die Aufhellung, durch die Spaltung der Sauerstoff-Radikale, bewirken.
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