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Wurzelbehandlung: Schmerzen nach Wurzelkanalbehandlung?

Eine Wurzelbehandlung ist dann notwendig, wenn die Pulpa durch einen Unfall oder durch den Befall von Karies verletzt wird und Bakterien bis zur Pulpa vordringen können, die dann Entzündungen verursachen. Die Folgen sind nach anfänglichen kleineren Beschwerden, zum Beispiel bei Wärme- oder Kältereizen, oft recht heftige Zahnschmerzen. Es kommt auch vor, dass das Absterben des Nervs beschwerdefrei verläuft.

Wenn der erkrankte Zahn nicht behandelt wird, dann können die Bakterien in den Kieferknochen vordringen und dort Entzündungen und eitrige Schwellungen verursachen. Bei der Wurzelbehandlung werden die abgestorbene Pulpa und die Wurzelkanäle mit einem gewebefreundlichen Material gefüllt.

Der Verlauf und die Schmerzen bei einer Wurzelbehandlung

Gerade vor den Schmerzen während und nach der Wurzelbehandlung fürchten sich sehr viele Patienten. Die Behandlung selbst ist normalerweise nicht schmerzhaft, denn der Patient erhält eine Lokalanästhesie. Allerdings kann es bei starken Entzündungen auch dazu kommen, dass die Ausschaltung des Schmerzes versagt, so dass nur ein spezialisierter Mediziner eine adäquate Schmerzausschaltung vornehmen kann.

Bei der Behandlung werden entzündete oder abgestorbene Nerven entfernt, indem sich der Arzt durch die Zahnkrone einen direkten Zugang zur Pulpa verschafft. Je nachdem wie weit die Entzündung fortgeschritten ist, können mehrere Sitzungen notwendig sein. Der Zahn wird dann immer provisorisch versiegelt.

Hat man nach der Wurzelbehandlung Schmerzen?

Wenn Bakterien in die Knochen vordringen, dann kommt es zu Entzündungen und Berührungsschmerzen. Aus diesem Grunde kann es mitunter auch zu Beschwerden kommen, nachdem die Behandlung abgeschlossen ist. Manchmal kann es sogar zu erneuten Infektionen des Wurzelkanalsystems kommen.

Normalerweise liegt die Erfolgsquote der Wurzelbehandlung bei 80%. Das Ergebnis hängt von der Beschaffenheit der Wurzelkanäle ab. Bei schwierigeren Fällen kann eine Wurzelspitzenresektion notwendig werden. Wenn es sich um eine verschleppte Wurzelbehandlung handelt oder eine extrem hartnäckige Entzündung, dann kann es passieren, dass eine Zahnextraktion vorgenommen werden muss. Manchmal ist dies die bessere Lösung, wenn der erkrankte Zahn nicht durch eine Wurzelbehandlung erhalten wird, sondern der Zahn durch ein sichereres Implantat ersetzt wird.

Nach der Wurzelbehandlung

Wenn ein Zahn eine Wurzelbehandlung hinter sich hat, dann ist er devital, das bedeutet, er ist tot und es befinden sich keine Nerven mehr in ihm, die zum Beispiel Kälte empfinden könnten. Aber die Wurzelhaut ist noch vorhanden. Somit ist der Zahn noch mit dem Knochen verbunden. Das hat auch seinen Sinn, denn der Organismus erkennt auch den wurzelbehandelten Zahn als zum Organismus zugehörig an und wird ihn nicht abstoßen.

Ob ein wurzelbehandelter Zahn auch lange hält, ist stark abhängig von der Qualität der Wurzelfüllung. Um noch mehr Stabilität zu erhalten, sollte eine Zahnkrone oder Teilkrone hinzugefügt werden. Eine Wurzelbehandlung ist immer der letzte Versuch, einen schwer geschädigten Zahn in seiner Funktion zu erhalten.

SuperWeiss

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Gabriele Aigner:
"Vitale und devitale Zähne können zahnschonend und unbedenklich gebleicht werden."

Zahnarzt Dr. Markus Schulte:
Während einem in Werbung und Fernsehen ständig strahlend weisse Gebisse entgegenlächeln, leiden viele "normale" Menschen unter ihren gelblichen, verfärbten und wenig ansehnlichen Zähnen. In vielen Fällen kann eine Zahnaufhellung helfen, die auch als Bleaching bezeichnet wird.
Medien zum Thema Bleaching
Apotheken Umschau:
"Schadet eine Aufhellung der Zahnsubstanz nun längerfristig? Insgesamt verletzt Bleaching die Schmelzstruktur nicht. "Es kann temporär zu leichten Veränderungen kommen, aber Studien haben gezeigt, dass das Bleichen den Zähnen nicht schadet", meint der Hamburger Zahnarzt Dr. Gerd Schwarz."

stern:
"Lediglich hoch konzentrierte Aufheller (mit 35 Prozent Peroxid) können den Zahnschmelz so aufrauen, dass die Kariesgefahr steigt. Diese Mittel werden aber in Deutschland kaum noch verwendet."

Welt Online:
"Laut einer Emnid-Umfrage beurteilen 68 Prozent der erwachsenen Bundesbürger die Attraktivität des anderen Geschlechts anhand des Lächelns. Drei Viertel empfinden schöne Zähne generell als wichtig. Dass unterschiedliche Verfahren zum Bleichen der Zähne derzeit einen echten Boom erfahren, ist kein Wunder."
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