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Mundspülung mit Wasserstoffperoxid

Wenn es als Mundspülung verwendet wird, kann Wasserstoffperoxid die Mikroben und die Bakterien innerhalb des Munds töten, um Probleme wie schlechten Mundgeruch und Gingivitis zu beseitigen. Wasserstoffperoxid-Mundspülungen sind für das Zerstören der Mikroben und der Bakterien, die Plaque und Karies mitverursachen, ausgezeichnet geeignet. Folglich kann der Gebrauch von Mundspülungen mit Wasserstoffperoxid effektiv das Risiko für gängige Zahnkrankheiten und Zahnfleischerkrankungen wie Gingivitis reduzieren. Zudem kann Wasserstoffperoxid auch die Zähne aufhellen, auf Grund seiner stark bleichenden Wirkung.

Man kann Wasserstoffperoxid also dazu benutzen, um die Mundhygiene zu verbessern und gleichzeitig die Zähne etwas aufzuhellen. Wasserstoffperoxid kann direkt als reine Mundspülung verwendet werden, man kann aber auch kommerzielle Mundspülungs-Produkte, welche Wasserstoffperoxid als aktiven Inhaltsstoff nutzen, verwenden. Man sollte nur nicht mehr als 3% Wasserstoffperoxid-Konzentrationen für die Mundhygiene benutzen, aus gesundheitlichen Gründen.

Mischt man Wasserstoffperoxid mit Backpulver, so kann man sich eigene Zahncreme herstellen. Für die Herstellung einer Mundspülung vermischen viele Leute das Wasserstoffperoxid mit einer gleichen Menge an Wasser, andere wiederum verzichten auf eine Verdünnung.

Allgemein gilt eine dreiprozentige Lösung als sicher. Manche Leute sind jedoch der Ansicht, dass 3% eine zu hohe Konzentration für die Anwendung innerhalb des Mundraums darstellt und raten eher zu einer maximalen Konzentration von 1% Wasserstoffperoxid.

Aus gesundheitlichen Erwägungen heraus empfehlen viele Leute daher auch das Verdünnen, zum Einsatz als Mundspülung oder um Schnitte und Wunden zu reinigen gelten 1 bis 3% aber gemeinhin als ungefährlich. Man sollte darauf achten, bei einer Anwendung nicht zu viel Wasserstoffperoxid zu benutzen, da es im Mund schäumt und esin Volumen vergrößert.

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnarzt Dr. Peter Hilgenstock:
"In Drogerien oder Apotheken sind Bleichstreifen oder -lacke erhältlich. Diese können die Zähne deutlich aufhellen und sind vergleichsweise preisgünstig."

Zahnarzt Dr. Sascha Faradjli:
"Ob ein Bleichen der Zähne ("Bleaching") den Zähnen schadet, ist eine der häufigsten Patientenfragen zum Zähnebleichen. Die Antwort lautet: bei korrekter Anwendung eines Bleichsystems sind keine bleibenden Schäden bekannt."
Medien zum Thema Bleaching
Apotheken Umschau:
"Schadet eine Aufhellung der Zahnsubstanz nun längerfristig? Insgesamt verletzt Bleaching die Schmelzstruktur nicht. "Es kann temporär zu leichten Veränderungen kommen, aber Studien haben gezeigt, dass das Bleichen den Zähnen nicht schadet", meint der Hamburger Zahnarzt Dr. Gerd Schwarz."

freundin:
"Die Wirkstoffkomplexe sind die gleichen, die auch Zahnärzte für professionelles Bleaching verwenden, Wasserstoffperoxid beispielsweise oder Glycerin. Durch konsequente Anwendung können die Zähne bis zu drei Nuancen heller werden. Bei Bedarf die Kur zweimal im Jahr wiederholen."

Bild.de:
Durch den Einsatz von Wasserstoffperoxid werden die verfärbten Zähne gebleicht. Bei der Zahnaufhellung gelangt das Wasserstoffperoxid in den Zahn und kann dort die Aufhellung, durch die Spaltung der Sauerstoff-Radikale, bewirken.
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