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Lippenpiercing: Piercingschmuck für einen schöneren Mund

Wer denkt, dass das Lippenpiercing eine Errungenschaft der modernen Zeit ist, der liegt falsch, denn das Lippenpiercing, auch Labretpiercing genannt, ist schon sehr alt und ist bei den verschiedensten Ethnien ein fester Bestandteil der Kultur. Im westlichen Kulturkreis ist das Lippenpiercing erst Ende des 20. Jahrhunderts etabliert.

Das Stechen des Lippenpiercings

Für einen erfahrenen Piercer ist das Stechen kein Problem. Die Lippe wird erst einmal mit einem Desinfektionsmittel gereinigt, damit keine Viren oder Bakterien eindringen können. Im Innenraum legt der Piercer einen Wattebausch an die Zähne, um den Speichel aufzusaugen. Anschließend wird mit einer Kanüle die gewählte Stelle durchstochen. Obwohl das Lippenpiercing eigentlich keine allzu großen Gefahren birgt, sollte man trotzdem davon Abstand nehmen, es selber zu machen.

Die Schmerzen sind nicht weiter schlimm. Allerdings kann es zum Anschwellen der gestochenen Stelle kommen, denn der Körper versucht, die Wunde zu schließen. Bei Eiterungen oder Entzündungen reinigt man am besten mit Kamilosan oder Salbei. Im Notfall sollte ein Arzt aufgesucht werden. Aber normalerweise ist die Stelle nach spätestens sechs Wochen ausgeheilt.

Risiken und Gefahren des Lippenpiercings

Die Risiken bei einem Lippenpiercing halten sich in Grenzen, denn an dieser Stelle verlaufen keine Blutgefäße oder empfindlichen Nervenbahnen. Allerdings ist ein schwerwiegendes Problem niemals ganz auszuschließen, denn es ist eine offene Wunde und da können Krankheitserreger oder Viren in den Körper eindringen. Auch Eiter kann gefählich für den Organismus sein.

In den Anfängen des Lippenpiercings kam es bei Steckern im Lippenbereich zu Schäden des Zahnfleisches und des Zahnschmelzes. Darum werden heute weiche Materialien verwendet, um dieses Risiko zu minimieren. Allerdings müssen diese Stecker öfter ausgetauscht werden, denn dieses weichere Polytetrafluorethylen (PTFE) verschleißt recht schnell.

Die verschiedenen Arten des Lippenpiercings

Die Unterschiede liegen darin, an welcher Stelle das Piercing angebracht wird. Da wäre zum Beispiel das zentrierte Lippenpiercing, ungefähr einen Zentimeter unter der Unterlippe. Das Medusa Piercing hingegen sitzt zentriert an der Oberlippe.

Das beliebteste Lippenpiercing ist das sogenannte Madonna Piercing, das seitlich der Oberlippe gestochen wird. Allerdings verläuft es durch das Muskelgewebe, was mehr Schmerzen und Entzündungen verursachen kann. Immer beliebter wird auch das Eskimo Piercing, wobei die Unterlippe eingestochen wird. Am Lippenrot wird es wieder ausgeführt. Üblicherweise wird hier ein Ring getragen. Das Jestrum Piercing ist dem Eskimo Piercing ähnlich, allerdings befindet es sich an der Oberlippe. Dann gibt es noch jene Lippenpiercings, die nur in das Lippenrot gestochen werden. Beim Ashley Piercing sticht man in die Lippe, aber nicht bis in den Mundraum. Beim Lane Piercing wird waagerecht durch das Lippenrot gestochen.

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"Vitale und devitale Zähne können zahnschonend und unbedenklich gebleicht werden."

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"Ob ein Bleichen der Zähne ("Bleaching") den Zähnen schadet, ist eine der häufigsten Patientenfragen zum Zähnebleichen. Die Antwort lautet: bei korrekter Anwendung eines Bleichsystems sind keine bleibenden Schäden bekannt."
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