blend-a-med Whitestrips im Test
Der Begriff “Zahnaufhellung”, oder auch “Bleaching“, ist heutzutage buchstäblich in aller Munde. Wichtiger als je zuvor ist eine gepflegte Erscheinung. Dazu gehört auch ein Lächeln, das gepflegte, weiße Zähne präsentieren kann, denn mit einem strahlenden Lächeln assoziiert man Gesundheit, Dynamik und Jugend.
Durch den Konsum von Kaffee, Wein, Tee und Nikotin nehme die Zähne im Laufe der Zeit eine recht unschöne gelbliche Färbung an. Eine Lösung für dieses Problem ist das Power Bleaching, das man von seinem Zahnmediziner vornehmen lässt. Allerdings ist diese Methode nicht gerade eine der kostengünstigsten. Aus diesem Grunde sucht man nach Alternativen und greift zu Mitteln zur Zahnaufhellung für zu Hause. An dieser Stelle beginnt bereits das nächste Problem, denn es stellt sich die Frage, für welches der vielen Produkte man sich entscheiden soll, denn viele Bleichmittel kosten zwar viel Geld, zeigen jedoch nur sehr geringe Wirkung.
blend-a-med Whitestrips, 56 Streifen im Test
Der Zahnaufheller “blend-a-med Whitestrips “ wurde bei Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt. Insgesamt wurden bei dieser Testreihe neun Produkte genau unter die Lupe genommen. Aber was sagt der Verbraucher? Die Meinungen zu diesem Produkt sind gespalten. Einige Personen sind von diesem Produkt überzeugt, andere wiederum zeigen weniger Begeisterung.
Was für Ergebnisse versprechen blend-a-med Whitestrips?
Es ist eine Tatsache, dass sich die Zähne mit den Jahren verfärben, besonders dann, wenn man bestimmte Produkte, zum Beispiel Kaffee, regelmäßig konsumiert. Man könne zwar die Zeit nicht zurückdrehen, aber mit blend-a-med Whitestrips könne man das natürliche Weiß der Zähne wieder zurückhaben. Das zumindest verspricht der Hersteller. Das gewünschte Ergebnis soll nach vierzehn Tagen erreicht sein und soll bis zu sechs Monaten anhalten.
Blend-a-Med Whitestrips –das Produkt
Wie sieht das Produkt genau aus und wie wendet man es daheim am besten an? Wenn der Kunde die Packung öffnet, dann wird er 56 Streifen vorfinden. Davon sind 28 für den Oberkiefer bestimmt, mit den restlichen 28 werden die Zähne des Unterkiefers behandelt. Der Zahnaufheller für den Hausgebrauch muss zweimal täglich für jeweils 30 Minuten angewendet werden, um das optimale Ergebnis zu erzielen.
Wenn man sich die dünnen Streifen aus Kunststoff genauer anschaut, dann stellt man fest, dass die eine Seite mit einem Bleichgel versehen ist. Bei der Anwendung befestigt sie der Verbraucher dann an den sichtbaren Stellen des Kiefers. Der Hersteller verspricht, dass das Gel absolut verträglich für den Zahnschmelz ist, denn im Gel sei Aktiv-Sauerstoff enthalten, den auch der Zahnarzt beim Power Bleaching verwendet. Die Verträglichkeit des Gels hat man in 40 klinischen Studien sichergestellt. Da die Streifen recht einfach in der Handhabung sind, wird der Tagesablauf des Kunden in keinster Weise beeinträchtigt. Allerdings wird die konsequente Anwendung vorausgesetzt, damit das Mittel auch den gewünschten Erfolg hat.
Wie die Whitestrips angewendet werden
Bevor man zur Tat schreitet, sollte man genau die Beschreibung, die sich in der Verpackung befindet, durchlesen. Dort steht nämlich, dass man die Whitestrips vor dem Zähneputzen auftragen soll. Das hat natürlich seinen Sinn, denn das Gel muss schließlich nach der Behandlung wiedergründlich entfernt werden. Außerdem entstehen durch das Zähneputzen manchmal kleine Verletzungen. Wenn diese dann mit der Bleichsubstanz in Kontakt kommen, dann kann das mitunter recht schmerzhaft sein.
Am Anfang hat man vielleicht einige Schwierigkeiten damit, die kleinen Streifen an den Zähnen zu befestigen, denn es erfordert etwas Übung. Nach einigen Tagen hat man sich aber daran gewöhnt und das Anheften der Strips wird dann schneller gehen. Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, wird man damit keine Schwierigkeiten mehr haben. Man muss darauf achten, dass man mit der Folie den ganzen Zahn abdeckt, denn schließlich soll der ganze Zahn gebleicht werden.
Um alles auf einen Punkt zu bringen, hier das Wichtigste in Kürze: Die Zähne dürfen vor der Anwendung nicht geputzt werden, di Folie muss den ganzen Zahn bedecken und man sollte möglichst versuchen, das Bleichgel von den Lippen, die sehr empfindlich sind, fernzuhalten.
Welche Nachteile haben die Whitestrips?
Da die Strips nur für die vorderen Zähne gedacht sind, werden die weiter hinten liegenden Zähne nicht gebleicht. Wer ein sehr breites Lächeln hat, der zeigt dann auch die ungebleichten Zähne. Außerdem werden die Zahnzwischenräume nicht abgedeckt, so dass sie etwas dunkler erscheinen. Manchmal kann es dazu kommen, dass die Zähne nach der Behandlung empfindlicher werden, was allerdings bei allen Zahnaufhellungen der Fall ist, auch bei der professionellen Bleaching Methode beim Zahnarzt. Darum kann diese Nebenwirkung nicht als Nachteil empfunden werden. Die Empfindlichkeit wird allerdings nach einigen Tagen nach der Behandlung nachlassen. Eine Lösung des Problems ist die Zahnpflege mit Sensodyne ProSchmelz während und auch nach der Behandlung. Dieses Produkt regeneriert und stärkt den Zahnschmelz.
Werden die Zähne deutlich heller nach der Anwendung der blend-a-med Whitestrips?
Bei jedem Anwender kann das Produkt eine andere Wirkung erzielen, denn die Zähne sind schließlich nicht alle gleich geschaffen und unterscheiden sich auch in der Farbe. Sicher ist, dass man das Weiß eines Hollywood-Stars schwerlich erreichen kann, jedoch die Farbe sich bei vielen Personen erheblich verbessern kann. Nicht alle Zähne sprechen auch in gleichem Maße auf die Behandlung an, darum sind die Meinungen unter den Anwendern auch sehr unterschiedlich.
Während der Behandlung mit dem Bleichmittel wird dem Zahn Flüssigkeit entzogen, welche sich allerdings nach einigen Tagen wieder einlagert. Das kann dazu führen, dass die Farbe etwas dunkler wird, was wiederum bedeutet, dass das endgültige Ergebnis erst nach einigen Tagen zu sehen ist.
Eine realistische Meinung
Das Zähne Bleichen für zu Hause wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das gleiche Ergebnis haben wie ein Power Bleaching beim Zahnarzt. Allerdings muss man dafür auch rund 300€ auf den Tisch legen. Die blend-a-med Whitening Strips dagegen sind bereits für ungefähr 30€ zu haben und somit ist ein Unterschied schon gerechtfertigt.
Die Zahnaufhellung für zu Hause mit den Whitestrips ist eine gute Alternative für all jene, die etwas für ein strahlendes Lächeln tun wollen, aber nicht so viel Geld ausgeben wollen oder können. Perfektion kann man nicht erwarten, aber der Preis stimmt und die Anwendung ist recht einfach. Außerdem hält das Ergebnis ein halbes Jahr lang an. Da sind 30€ sicherlich eine Investition, die sich lohnt.
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