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Amalgamfüllung: Plombe aus Amalgam

Die Amalgamfüllung, auch umgangssprachlich Plombe genannt, ist die in Deutschland am häufigsten verwendete Zahnfüllung. Amalgam ist sehr leicht formbar und härtet schon nach kurzer Zeit aus. Auch ist sie die preiswerteste Zahnfüllung in der Zahnarztpraxis. Auch wenn Amalgam schon lange wegen des Inhaltsstoffes Quecksilber in der Diskussion steht, ist es immer noch eine effektive und preiswerte Versorgung für die Zähne.

Woraus besteht Amalgam

Vermutlich wurde Amalgam von dem Zahnarzt I. Regnart in 1818 als Füllung für Zähne angewendet. Ab 1820 bis heute wird es zur Herstellung einer Plombe in der Zahnarztpraxis verwendet. Eine Amalgamfüllung für Zähne besteht aus ca. 3 % Quecksilber, 5 % Indium, 30 % Kupfer, 32 % Zinn und 40 % Silber. Seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts enthält das in der Zahnpraxis angewendete Non-Gamma-2-Phasen-Silberamalgam etwas weniger Zinn, dafür mehr Kupfer, um die Amalgamfüllung gegen Korrosion beständiger zu machen. Bis in die Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde anstatt des Kupfers Silber als Material für Zahnfüllung verwendet.

Vorteil der Amalgamfüllung

Die Verwendung von Amalgam als Plombe hat den Vorteil, dass man es sehr einfach für die Zahnfüllung verwenden kann und Fehler beim Einbringen auch schnell wieder behoben werden. Mit Amalgam kann man eine Plombe auch unter schwierigsten Bedingungen in die Zähne einbringen. Wenn die Zahnfüllung korrekt ausgeführt wird, kann keine anderes plastisches Material an die Qualität und Haltbarkeit dieser Art der Versorgung mit einer Zahnfüllung heran reichen. Die modernen Kunststofffülllungen haben hauptsächlich ihren Vorteil in der recht lebensecht wirkenden Zahnfarbe und der Möglichkeit, die Plomben in oder am Zahn anzukleben.

Ist Amalgam schädlich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt hierzu aus: „Laut aktuellem Kenntnisstand sind die derzeit vorhandenen Restaurationsmaterialien, einschließlich Dentalamalgam, als sicher und zuverlässig zu betrachten. Allerdings kommt es gelegentlich zu biologischen Gegenanzeigen. Diese sind jedoch individuell bedingt und demgemäß individuell zu behandeln. Die WHO erkennt die Notwendigkeit einer fortgesetzten Sicherheits- und Wirksamkeitsüberwachung aller dentalen Restaurationsmaterialien an.“

Auch wenn Amalgam wegen des Quecksilbergehaltes (einer an sich sehr giftigen Substanz) als für die Verwendung als Zahnfüllung schon sehr lange angegriffen wird, ist ein gesundheitschädliche Wirkung einer Plombe aus Amalgam bis heute nicht eindeutig wissenschaftlich nachgewiesen. Dennoch gelten bei der Versorgung der Zähne mit einer Amalgamfüllung einige Einschränkungen. Bei schwangeren Frauen sollten die Zähne nicht mit Amalgam gefüllt werden. Eine Plombe aus Amalgam ist auch bei Menschen mit einer Niereninsuffizienz nicht ratsam. Bei Kindern sollte sorgsam abgewägt werden, ob Zähne mit einer Amalgamfüllung versorgt werden sollen.

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Was der Zahnarzt sagt
Zahnärztin Dr. Gabriele Aigner:
"Vitale und devitale Zähne können zahnschonend und unbedenklich gebleicht werden."

Zahnarzt Dr. Sascha Faradjli:
"Ob ein Bleichen der Zähne ("Bleaching") den Zähnen schadet, ist eine der häufigsten Patientenfragen zum Zähnebleichen. Die Antwort lautet: bei korrekter Anwendung eines Bleichsystems sind keine bleibenden Schäden bekannt."
Medien zum Thema Bleaching
RTL:
"Im Gegensatz zu einem verbreiteten Vorurteil sind die Methoden bei richtiger Anwendung nicht schädlich."

stern:
"Von Natur aus sind Zähne leicht gelb gräulich, mit zunehmendem Alter werden sie dunkler. Auch Tabak, Rotwein, Kaffee und Tee hinterlassen Spuren. Bis zu zweimal im Jahr können diese mit einem Bleaching entfernt werden."

ZDF.de:
"Als Nebenwirkung des Bleachens tritt vor allem eine Hypersensibilisierung der Zähne auf. Diese ist meist vorübergehend und dadurch zu erklären, dass das Bleichen dem Zahn Wasser entzieht. Wasser lagert sich aber rasch wieder ein, so dass dann auch die Überempfindlichkeit der Zähne verschwindet."
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